Mittwoch, 27. januar 2010
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15:31
Hallo lieber Leser!
Na, das passt doch wieder wie die Faust aufs Auge! Da ziehe ich am Wochenende in ein 6stöckiges Wohnhaus in die 5. Etage und was lese ich heute als Schlagzeile:
Nach Explosion gibt es mindestens 20 Verletzte bei einem Häusereinsturz in der schönen belgischen Stadt Lüttich.
Da ist doch durch eine vermutliche Gasexplosion eine Druckwelle entstanden, die im Umkreis von mehreren hundert Metern noch spürbar war. Sogar Autoscheiben von Wagen, die in der Nähe parkten,
zersprangen. Und auch die Glasscheiben von Gebäuden, wie dem Rathaus in Lüttich, sind zerborsten. Die komplette Umgebung bedeckte sich mit einer Staubschicht.
Am schlimmsten allerdings hat es die Bewohner der zwei fünfstöckigen Wohnhäuser direkt im Zentrum getroffen. Dort trat wohl auch die Explosion auf, die die Bewohner in der Nacht zum Dienstag um
1.45 Uhr überraschte. Die Bergung ist sehr schwierig, da immer wieder neue Gebäudeteile zusammen. Bislang ist nur von mind. 20 Verletzen die Rede. Ich werde es weiter verfolgen.
Aber das ist doch krass, oder – schon wieder im Schlaf überrascht und verletzt oder tot. Und die Gefahr ist noch nicht vorbei, da ja immer noch die Gebäude rundum einstürzen können.
Stellt euch mal vor, ihr müsstet mitten in der Nacht eure Wohnung räumen und wüsstet nicht, ob ihr jemals da wieder hin kommt.
Eine recht merkwürdige Vorstellung
Eure Anne